Filme 

Vertrieb und Verleih
Unsere Filme können als DVD (oder auch als VHS-Kopien) bezogen werden. Der erste Betrag gilt für eine Ausleihe, der zweite für den Erwerb der DVD-Kopie. Dieser berechtigt zu nichtgewerblichen Vorführungen und Verleih. Die Mehrwertsteuer ist im Preis enthalten.

Bitteres aus Bitterfeld
von Rainer Hällfritzsch, Margit Miosga, Ulrich Neumann
ZDF, ARD, Umweltpreis "Vital", Sonderpreis Ökomedia Freiburg, Environmentalfestival Santa Monica, USA
Mit finanzieller Unterstützung des Europaparlaments
Beta SP, 30 min, 1988/91 (VHS 25,00 € / 50,00 €):
Der erste Filmbericht über die Umweltkatastrophe in dieser Region, eineinhalb Jahre vor der Wende illegal gedreht. Ein historisches Dokument, das damals zu heftigen Dementis der DDR-Regierung führte. Von der Bürgerbewegung wurde das Video für ihre Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt, später von den Westmedien aufgegriffen.  
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Work for Peace
von Peter Haumann
im Auftrag von: Weltfriedensdienst e.V.; gefördert durch: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
DVD, 15 Minuten, 2006. Vertrieb:
Weltfriedensdienst e.V.
Dieser Film dokumentiert einen Schüleraktionstag für Afrika. Die Aktion basiert auf einer einfachen Idee: Einen Tag lang versetzen sich Schülerinnen und Schüler hierzulande in die Situation vieler Kinder und Jugendlicher in Afrika. Sie gehen arbeiten statt zur Schule. Der Erlös kommt Bildungsprojekten des Weltfriedensdienstes zugute, er ermöglicht Kindern und Jugendlichen in Ghana, Mosambik oder Namibia zur Schule zu gehen oder eine Berufsausbildung zu absolvieren. Der Film, der sich auch für den Einsatz im Unterricht eignet, gibt zugleich einen Einblick in die Projekte die der Weltfriedensdienst unterstützt.
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Rechte Schüler - Lehrer ratlos? Ein Blick nach Ostdeutschland
von Ulrike Hemberger und Rainer Hällfritzsch,
gefördert durch die Heinrich-Böllstiftung, das Innenministerium Brandenburg, die Freudenbergstiftung und der Jugend- und Familienstiftung Berlin
Beta SP, 60 min, 2002 (25,00 € / 91,00 €)
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Im Schulalltag hat rechte Jugendkultur viele Gesichter. Drei LehrerInnen in Brandenburg und Berlin beschreiben ihre Wahrneh-mungen und welche Ursachen sie persönlich für die Attraktivität rassistischer Denkmuster sehen. Der Film fragt danach, was dem in der Schule entgegengesetzt werden kann.

"Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin" (Thomas Brasch)
Jugendliche Flüchtlinge in Berlin
von Hilde von Balluseck, Rainer Hällfritzsch und Ulrike Hemberger,
Beta SP/DV, 30 min, © ASFH / WIM, 2002 (20,00 € / 79,00 €):
Vier jugendliche Flüchtlinge beschreiben ihren Alltag in Deutschland. Yumna und Adam mußten schon als Kleinkinder Palästina verlassen. Obwohl sie seit über zehn Jahren in diesem Land leben, haben sie nicht die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie ihre Altersgenossen mit deutschem Pass. Selma floh mit ihren Eltern aus Bosnien, Besnik kam ganz alleine erst vor drei Jahren aus dem Kosovo. Sie berichten von ihren Erlebnissen vor und während der Flucht und wie sie sich allmählich hier zurechtgefunden haben. Offen erzählen sie von ihrem Leben in der neuen Heimat, die sie nicht als solche ansehen dürfen und von ihren Träumen für die Zukunft. Der Film entstand in Kooperation mit einem Forschungsprojekt der ASFH Berlin.

Auf dem Boden der Träume
von Peter Haumann, Redaktion: Norbert Rheinländer
Auftraggeber: BI-Westtangente, gefördert von: Stiftung Naturschutz, Stiftung Menschen und Arbeit, Netzwerk
Beta SP, 48 min, 2000, (15,00 € / 100,00 €):
Im Juni 1978 findet in Berlin das erste "Alternative Umweltfestival" statt. 20 Jahre später erinnern sich einige der Initiatoren, wie sie diese Zeit wahrgenommen haben, was sie veranlaßte, sich für dieses Projekt zu engagieren und welchen Einfluß die damals entwickelten gesellschaftlichen Modelle und Ideen auf ihren weiteren Werdegang, sowohl beruflich wie auch im Privatleben, gehabt haben.

TISC 99
von Ulrike Hemberger und Rainer Hällfritzsch
Auftraggeber: Tiergarten International Sportsclub / Quartiersmanagement Berlin-Tiergarten Süd
Beta SP, 8 min, 2000 (-- /15,00 €):
Im Berliner Stadtteil Tiergarten haben über 100 Jugendliche aus 35 verschiedenen Nationen einen multikulturellen Sportverein gegründet. Im Mittelpunkt stehen Streetball und Musik, Basketball, Training und Ligaspiele. Das kurze "Imagevideo" zeigt die Anfänge dieses Projektes und warum die Jugendlichen so darauf abfahren.

Ciao Ragazzi - Deutsch-italienischer Austausch von Auszubildenden
von Peter Haumann
Auftraggeber: Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH, Halle
Beta SP, 43 min, 1999 (25,00 € / 100,00 €):
Viele der deutschen Jugendlichen, die an dem Austausch mit Italien teilnahmen, waren zuvor noch nie im Ausland. Durch die Unterbringung in Gastfamilien kamen sie hautnah mit der italienischen Kultur und Lebensweise in Kontakt. Das QFC, eine Tochtergesellschaft der IG Bergbau, Chemie, Energie, fördert mit diesem Projekt die Mobilität junger Menschen und bereitet sie auf den gemeinsamen europäischen Arbeitsmarkt vor.

Die 3. Generation des Wohlfühlens
von Rainer Hällfritzsch, Ulrike Hemberger, Karl Hoffmann
in Zusammenarbeit mit cityscope.Berlin
2. Preis der "8e Biennale de l'image en Mouvement" in Genf, Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, Cityindex Dresden, Dokfilmfest Poel, 5th International Festival for Architecture and Video (Florenz) u.a.
BetacamSP, 12 Min., © H3P 1999 (-- /25,00 €):
Diese Realsatire untersucht am Beispiel Potsdamer Platz in Berlin wie aktuell "innerstädtisches Leben" projektiert und realisiert wird. Die politischen und städtebaulichen Auseinandersetzungen Anfang der 90er Jahre sind inzwischen in Vergessenheit geraten. Symbolträchtig am Vorabend des "Tages der deutschen Einheit" 1998 eröffnet, ist "Daimler City" heute Fakt. Der Film zeigt Bauherren, Betreiber und Politiker in ihrer medialen Selbstdarstellung.

Enkelkinder
von Ulrike Hemberger und Rainer Hällfritzsch
Denver Filmfestival 1998, Kinovorführungen, SBS-TV Australien 1999, Hessischer Rundfunk 1999, Vertrieb in den USA, Canada und im deutschsprachigen Raum, Ausschnitt auf der CD-ROM "Lernen aus der Geschichte des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung
gefördert von: St. Umverteilen, Freudenbergst., Landeszentrale für pol. Bild. Hessen, RIAS-Berlin-Commission
43 min, Beta SP, 1997, deutsche und englische Version, untertitelt (25,00 € / 100,00 €):
Der Film begleitet Jugendliche aus den USA und der BRD bei einer gemeinsamen Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz. Sie spielen dort ein Theaterstück über Kinder, die im KZ eingesperrt sind. Beide Gruppen proben parallel für eine deutsche und eine amerikanische Inszenierung. Der Film beobachtet die 9-17jährigen bei ihrer Arbeit bis zu den Aufführungen und gibt ihnen Raum, ihre Gefühle und Gedanken zu äußern. Verschiedene geschichtliche und kulturelle Perspektiven der "Dritten Generation" treffen aufeinander.

Dieses Baumes Blatt - Bäume in der Stadt
von Peter Haumann
in Zusammenarbeit mit der Berliner Baumschutzgemeinschaft, gefördert von der Stiftung Naturschutz Berlin
Beta SP, 28 min, 1995 (25,00 € / 100,00 €):
An Beispielen aus Berlin und Umgebung werden die wesentlichen Standortansprüche und Belastungsfaktoren dargestellt. Interviews mit Fachleuten vermitteln den aktuellen Wissensstand. Der Film eignet sich für den Unterricht in Schulen und Berufsschulen und für die Erwachsenenbildungsarbeit. Lernziele sind: Den Stadtbaum als Lebewesen akzeptieren; Wesentliche Bedürfnisse und Schadfaktoren der Bäume kennenlernen; Entwickeln eines neuen Verhältnisses zu Bäumen und Natur; Erfahren von Einflußmöglichkeiten im eigenen Umfeld.

Jugendradio DT64 - Chronik einer angekündigten Abwicklung
von Rainer Hällfritzsch und Ulrike Hemberger
Uraufführung: Filmkunsthaus Babylon, 6.5.1992, WDR (Ausschnitte), Festivals in Schwerin, Potsdam, Dresden, Nordstadt-filmtage u.a.
Beta SP, 50 min, 1992 (VHS 25,00 € / 50,00 €):
Einige Politiker wollen den ostdeutschen Jugendsender zum 31.12.1991 abschalten - eine Million Hörer wollen ihn weiter einschalten. Die Power der HörerInnen trotzt den Verantwortlichen in einem spannenden Wettlauf mit der Zeit ein überraschendes Zugeständnis ab. Der Film dokumentiert den phantasiereichen Kampf um den beliebten Jugendsender von September '91 bis Februar '92.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde
Ankommen und Klarkommen
von Vivet Alevi, Ulrike Hemberger, Christine Kühn
im Auftrag von TU und HdK Berlin, Film- und Videofest Kassel
Zwei Filme, jeweils 15 min, Beta SP, 1991/92, zusammen (20,00 € / 50,00 €):
Zwei kurze Filme gehen der Frage nach, ob und wie sich Rassismus an einer deutschen Universität äußert. Im Vordergrund stehen die Erfahrungen ausländischer StudentInnen an der TU Berlin. Verschiedene Aspekte des Themas, von den Lehrinhalten und der Studienorganisation bis hin zur sozialen Situation werden angesprochen und regen zur weiteren Diskussion an.

Weitere Filme:


Meistens kommt es anders..., Portrait eines "Gastarbeiters" aus der Türkei. 1989

Ich dachte die U-Bahn bringt mich nach Ägypten..., Alltagsszenen einer Wohngemeinschaft von ausländischen und deutschen Jugendlichen. 1989

Gegen Verfall und Ausverkauf, Erste Ost-West-Aktion in Potsdam um das vom Verfall bedrohte Holländerviertel winterfest zu machen. Januar 1990

Sprengtermin im April? - Die Anfänge von Tacheles, 30 Leute haben in Ost-Berlin die vom Abriss bedrohte Teilruine des früheren Passagenkaufhauses besetzt und fordern ein Kunst- und Kulturzentrum. Februar 1990

Berlin Mitte - BI's, Bonzen, Bürokraten, Eine Ostberliner BI kämpft um das Scheunenviertel. April 1990

Naturpark Südgelände, Mitten in Berlin hat sich die die Natur auf einem ehemaligen Bahngelände wieder ausgebreitet. Die Chance für einen einmaligen Naturpark.1990

Auf den zweiten Blick, Biographie dreier Frauen aus der Türkei, 1990

Kunst im Kiez, Künstlerinnen aus 10 Fabriketagen im Berliner Crelle-Kiez haben ihre Ateliers geöffnet und ihre Arbeit vorgestellt. 1990

Schöne Aussichten für Langerwisch, Der Konflikt um das Vorhaben "Ökologische Dorferneuerung" in einem kleinen Dorf bei Berlin, 1991

Hinter den Museen, In Berlins Mitte realisieren im Herbst 1991 sechsunddreissig KünstlerInnen des Kulturzentrums Tacheles eine Kunstmeile rund um die Museumsinsel. 1991

Gras auf dem Dach, Bauliche Selbsthilfe in Leipzig. 1992

Ökologische Altbausanierung, Der Film beobachtet fünf Jahre hinweg die ökologische Sanierung eines ganzen Wohnquartiers in Berlin-Schöneberg. 1993

Solange ich noch kann..., Rehabilitation durch ambulante Pflege. Der Film zeigt, dass es Alternativen zu einer oft viel zu früh erfolgten Einweisung in ein Pflegeheim gibt. 1993

...also der Levin findet Behindertsein ganz toll..., Eine Geschichte von Rollstühlen, Kreissägen und einem Dichter. Der Film erzählt Werdegang und Gegenwart einer Wohngemeinschaft von behinderten und nicht-behinderten jungen Menschen in Thüringen. 1994

Hand-Kinder, Portrait eines Bauernhofes, der Urlaub für geistig und körperlich behinderte Kinder anbietet. 1993
 

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